"Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Hört man damit auf, treibt man zurück. " [Laozi, chinesischer Denker, 6.Jh v. Chr.]

Profilbildende fortbildung zum/R
INTERKULTURELLE/R trainer/IN sozialer kompetenzen

         

FORTBILDUNG

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IN KOOPERATION MIT:

TERMINE:

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SEMINARORT:

n/n

ANMELDUNG:
DGB-Bildungswerk NRW e.V.
 c/o GEW NRW
 Nünningstr. 11,
45141 Essen,
 Tel. 0201 - 2 94 03 26,

Fax 0201 - 2 94 03 34  oder per E-Mail: weiterbildung@gew-nrw.de

 
ZUM TEHMA
  • Sicherlich stimmen Sie zu, dass die Aufgabe der Schule mit der Zeit deutlich vielfältiger geworden ist. Die Veränderung jugendlicher Lebenswelten und das Wegbrechen familiärer Strukturen überträgt zunehmend die Verantwortung des gesellschaftlichen Sozialisierungsauftrags auf die Schule.
  • Spannungsverhältnisse in der Klassenstruktur sind deutlicher den je. Entfernte weltpolitische Ereignisse, führen zu großen Konflikten innerhalb der Klassengemeinschaft und sind hinderlich für das Arbeitsklima.
  • Und dazu gehört neben der Vermittlung von Lehrstoff, verstärkt der erzieherische Aspekt, mit welchem in erster Linie die Vermittlung von gesellschaftlich anerkannten Werten und Normen, die Beschäftigung mit zwischenmenschlichen Themen und das Erlernen sozialer Fertigkeiten gemeint ist.
  • Sozialkompetenz-Trainings bieten hierfür das richtige Setting: Praktische Erfahrungen können kognitiv gefestigt, reflektiert und auf die persönliche Lebenswelt übertragen werden.
  • Die Qualifizierung von Lehrkräften im Hinblick auf eine schulinterne Durchführung ist von zentraler Bedeutung für die nachhaltige Wirksamkeit eines solchen Trainings.
KURZBESCHREIBUNG
  • Diese profilbildende Fortbildung hat zum Ziel, Lehrkräfte zur kompetenten Konzeption und Durchführung eines interkulturellen Sozialkompetenz-Trainings zu befähigen. Neben der Aneignung von Methoden der sozialen Gruppenarbeit und der Vermittlung  von sozialpsychologischen Hintergrundwissen, geht es um die Herausbildung der eigenen Trainerpersönlichkeit sowie um die konkrete institutionelle Umsetzung im kontext interkultureller Aspekte.
  • Ein weiteres Ziel ist es aufzuzeigen, wie Sozialkompetenztrainings dazu beitragen können, religiöse Radikalisierung bei Jugendlichen zu verhindern.
ZIELGRUPPE
  • Pädagogische Fachkräfte
  • Lehrer*innen, Sozialpädagog*innen, Erzieher*innen, Student*innen
ZEITUMFANG
  • 8 Tage (4 Blöcke á 2 Tage)
  • 09:30 - 17:30 Uhr (64 Stunden)
  • Freitags und samstags
  • Beginn: Auf Anfrage!
  • Ein Block pro Monat:
INHALTE DER FORTBILDUNG
  • Methodische Grundlagen der sozialen Gruppenarbeit
  • Theorien der Gruppendynamik
  • Sozialpsychologisches Hintergrundwissen
  • Grundlagen der konfrontativen Pädagogik
  • Umgang mit Konflikten und Gewalt
  • Grundkenntnisse zum Islam / Neo-Salafismus
  • Handlungsstrategien zum Umgang mit religiös radikalisierten Jugendlichen
  • Lösungsansätze & Clearingverfahren bei Vorfällen
  • Herausbildung der eigenen Trainerpersönlichkeit
  • Selbsterfahrung und persönliches Wachstum
  • Anleitung von Trainingselemeten (Interaktionsübungen, Reflexion und Transfer)
  • Praktische Heranführung an die Umsetzung eines Trainings
  • Konkrete institutionelle Umsetzung
  • Materialien und vertiefende Literatur
VERPFLEGUNG UND UNTERKUNFT
  • inkl. Verpflegung (Mittagessen, Kaffepausen und Getränke)
  • inkl. Arbeitsmaterialien, Seminarskript, Literatur
  • Ohne Übernachtung
KOSTEN
  • GEW-Mitglieder ---// GEW-Mitglieder ermäßigt --- €
  • Nichtmitglieder ---

 

© 2016 by zweizueinz I Arlend Huober & Halil Simsek

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